Wir verehren ...
Frauen, die
etwas wagen
Oscar Wilde wusste etwas Kluges über die Einzigartigkeit zu sagen: „Sei du selbst, denn
alle anderen gibt es schon.“ Wir möchten Dir zwei Frauen vorstellen, die uns kürzlich
inspiriert haben: Promi-Stylistin Soki Mak und Folkmusikerin Cece Wyldeck. Soki und Cele
arbeiten in verschiedenen Branchen, aber was sie gemeinsam haben, ist ihre
Leidenschaft für das, was sie tun. Sie folgen ihrem Herzen und sagen „Ja“, auch wenn es
leichter wäre, „Nein“ zu sagen. Wenn Du je darüber nachgedacht hast, Dein Leben zu
verändern – ein Unternehmen zu gründen, Dich selbstständig zu machen,
irgendetwas – lies weiter.
Cece Wyldeck
Die britische Musikerin Cece Wyldeck ist eine der am härtesten arbeitenden Frauen, die wir kennen. Sie ist nicht nur die Sängerin der großartigen Folkband Wyldeck und arbeitet Vollzeit mit ihren Musikern; sie findet auch noch die Zeit, mit ihrer besten Freundin Hüte zu entwerfen.

Wie sind Sie dorthin gekommen, wo Sie heute stehen? „Ich habe mit 14 angefangen, Gitarre zu spielen. Ich war ein typischer Teenager voller Ängste und statt ein Tagebuch zu schreiben, schrieb ich diese schrecklichen Lieder. Ich begann mit Auftritten in und um London, als ich 18 war.“

Woher nehmen Sie die Inspiration für Ihre Lieder? „Sie kommt aus dem Nichts. Man kann den Vorgang nicht erzwingen. Ich muss einfach darauf warten, dass es passiert. Ich werde von den Menschen in meinem Leben inspiriert – den Geliebten, meinen Freunden, dem Kummer.“

Was ist der „Kitt“, der Ihre Band zusammenhält? „Dass wir gute Freunde sind. Wir haben uns niemals ernsthaft verkracht. Wir sind wie eine Familie. Ich kenne Dave, unseren Schlagzeuger, seit ich zehn bin. Etwaige Probleme werden schnell geklärt. Wir sind nicht nachtragend.“

Haben Sie vor einem Auftritt Lampenfieber? „Es ist mehr wie ein Adrenalinstoß. Es sind nicht die Nerven. Ich kann es nicht erwarten, die Bühne zu betreten. Das hat nichts mit Arroganz oder Selbstsicherheit zu tun. Wir lieben es, unsere Musik zu spielen.“

Planen Sie vorher, was Sie auf der Bühne tragen werden? „Wir sprechen immer wieder darüber, aber dann passiert nichts. Daher tragen wir immer so ziemlich dasselbe. Die Jungs kommen immer zu mir und fragen: ‚Welches Hemd soll ich anziehen?‘“
Was war Ihre größte Stil-Katastrophe? „Ich habe mir einmal die Haare abgeschnitten und rotblond gefärbt. Das war schrecklich!“

Als Sie damit begannen, Musik zu machen, hatten Sie da einen Plan B, eine Absicherung, falls es nicht funktionieren würde? „Nein. Ich glaube nicht, dass man einen Plan B haben sollte. Man braucht das als Antrieb. Es geht ums Ganze!“

Kommen Sie aus einer musikalischen Familie? „In meiner Familie arbeiten alle in der Filmbranche, aber ich bin mit der Musik aufgewachsen. Meine Mutter ist ein riesiger Country-Fan, daher habe ich viel Dolly Parton und Patsy Cline gehört. Mein Vater ist Kolumbianer, darum gab es viel Salsa.“

Wer hat Sie am meisten beeinflusst? „Als ich mit dem Schreiben anfing, entdeckte ich Joni Mitchell, Kate Bush und Nick Drake. Dann war ich vollkommen besessen von PJ Harvey. Sie ist mein größtes musikalisches Vorbild.“

In der Musikbranche geht es bekanntermaßen rau zu. Muss man sich eine dicke Haut anschaffen, um mit Ablehnung und Enttäuschungen fertig zu werden? „Um ehrlich zu sein – es hat mich nie gestört. Ich stamme aus einer Familie, die einen immer unterstützt.
Wenn etwas nicht geklappt hat, steht man wieder auf und versucht es noch einmal.“

Welchen Rat würden Sie einem Musiker geben, der gerade ins Geschäft einsteigen will? „Schreiben, schreiben, schreiben. Immer weiter schreiben.“
SOKI MAk
Wir haben die Modestylistin und Kreativdirektorin Soki durch eine unserer Lieblingssängerinnen, Marina Diamandis von der Band Marina and the Diamonds, kennengelernt. Soki zählt Marina, Ellie Goulding und Iggy Azalea zu ihren Kundinnen und ist zurzeit eine der einflussreichsten jungen Stylistinnen. Es ist sehr inspirierend, mit ihr zu sprechen – sie ist leidenschaftlich, ehrgeizig, bodenständig und voller positiver Energie.

Wie sind Sie dorthin gekommen, wo Sie heute stehen? „Ich habe mich schon immer für Mode interessiert. Aber ich hätte nie gedacht, dass das ein Berufsweg sein könnte oder etwas, wofür man bezahlt wird. Ich bin in Glasgow aufgewachsen und kannte niemand, der in der Modebranche arbeitete. Während ich an der Uni in London studierte, arbeitete ich als Praktikantin, und als ich bei Vivienne Westwood war, fragte mich ein Stylist, ob ich ihm assistieren wolle.“
„Ich kleide mich je nach Laune
– Farben, Glamour und
immer zu viel!”
Wenn Sie mit Musikern und Künstlern arbeiten, richten Sie sich dann nach deren Stil? „Als ich anfing, ja. Aber jetzt weniger. Mein Stil ist so ziemlich unverwechselbar, wenn sie zu mir kommen, möchten sie also etwas Bestimmtes. Ich arbeite tendenziell mit Frauen des gleichen Typs zusammen. Sie wollen sexy sein, aber auch stark und nicht zu freizügig. Sie wissen ganz sicher, was sie wollen. Meine Arbeit ist ein bisschen abgedreht, erotisch und glamourös.“

Wen zu stylen hat am meisten Spaß gemacht? „Pamela Anderson. Sie war schon eine Ikone, als ich noch ein kleines Mädchen war. Als ich anfing, bei Vivienne Westwood zu arbeiten, war sie eine der ersten Promis, die ich getroffen habe, und ich werde mich immer daran erinnern, dass sie reizend war. Nun arbeiten wir ziemlich viel zusammen. Sie ist eine so bemerkenswerte Frau.“
WIE WÜRDEN SIE IHREN PERSÖNLICHEN STIL BESCHREIBEN? „Ich kleide mich je nach Laune – Farben, Glamour und immer zu viel! Aber wenn ich arbeite, ziehe ich mich so an, dass ich mich wohlfühlen.“

WEN WÜRDEN SIE GERN EINMAL STYLEN? „In diesem Jahr habe ich schon mit einigen Leuten auf meiner To-do-Liste gearbeitet. Ich mag Lana Del Rey wirklich sehr gern. Ich finde sie großartig. Ich wurde schon angesprochen, ob ich mit Rihanna arbeiten wolle, die ebenso umwerfend ist. Ich würde unheimlich gern mit ihr arbeiten.“

WELCHES KLEIDUNGSSTÜCK WÜRDEN SIE RETTEN, WENN IHR HAUS BRENNEN WÜRDE?
„Ich habe viele Mäntel mit falschem Pelz. Es wäre einer von denen.“

WAS IST IHR GRÖSSTER LUXUS? „Kosmetische Behandlungen. Ich liebe Massagen. Ich kaufe mir eigentlich keine Kleidung mehr. Einer der Vorteile bei der Arbeit in der Modebranche ist die kostenlose Kleidung.“

WAS IST DER GRÖSSTE IRRGLAUBE, DEN DIE LEUTE ÜBER DIE MODEBRANCHE HABEN? „Die Leute wissen nicht, wie viel Arbeit man investieren muss.“ Ein Fotoshooting kann ein 15-Stunden-Tag sein. Und es ist nicht glamourös. Das ist völlig frei erfunden!“

WELCHEN RAT WÜRDEN SIE EINEM STYLISTEN GEBEN, DER GERADE INS GESCHÄFT EINSTEIGEN WILL? „Lass nicht locker. Erwarte nicht, dass es über Nacht passiert. Ich mache diesen Job seit sieben oder acht Jahren und gerade erst im letzten Jahr kann ich eine enorme Verbesserung feststellen.“

WER IST DIE STILVOLLSTE PERSON, DIE SIE KENNEN?
„Meine Mutter. Sie ist eine wirklich stilvolle Frau. Sie besitzt Stücke, die ich schon seit Jahren versuche, in die Finger zu bekommen.“

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