Kantige Kimonos, einfache Hüllenformen, Wickeltücher, Knoten-Optik,
Colour-Blocking, lebhafte Aufdrucke – alles erzeugt Kontraste durch
Schatten, Umrisse oder Oberflächenverzierungen. Klar strukturierte
Formen verbinden sich mit weichen Elementen und voluminöse
Silhouetten finden ein Gegengewicht in passgenauen Konturen.
Diese faszinierende Mischung setzt sich bei den Accessoires fort,
etwa bei diesen Must-haves, die den Look vervollständigen.
Architektonische Formen, kombiniert mit dem
Einfluss asiatischen Stils, sind die
Designgrundlage dieser Modesaison. Moderne
Linien, präzise Falten und genau definierte
Details verbinden das Moderne mit dem
Traditionellen. Origami und fächerartige
Details erzeugen Looks mit einem markanten,
futuristischen Ausdruck.
DIE SOMMERTRENDS:
ASIEN UND ABSTRAKTE FORMEN
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Featured items
VON DER IDEE
Das PANDORA Designteam hat sich von traditionellen asiatischen Mustern
inspirieren lassen. Der orientalische Fächer ist ein beliebtes Symbol. Er
fängt den Geist der Sommer-Kollektion 2016 mit seiner glatten, grafischen
Form und seinen komplexen strukturellen Details ein.
Das Erbe des asiatischen Stils
reicht Jahrhunderte in die
Vergangenheit. Hier ein paar
interessante Tatsachen, die
dir vielleicht unbekannt waren.
EINE KURZE GESCHICHTE
Der Einfluss Asiens auf die Mode im Westen geht auf die Seidenstraße zurück –
einen uralten Reiseweg zwischen Asien und dem Römischen Reich, der den
lukrativen Handel mit chinesischer Seide möglich machte.

Chinoiserie (Gegenstände in chinesischem Stil, französisch: chinois= chinesisch)
war besonders im 18. Jahrhundert beliebt. Es handelt sich dabei um die
europäische Interpretation traditioneller asiatischer Elemente, kombiniert mit
dem opulenten Rokokostil, verbunden durch extravagante Dekorationen,
Asymmetrie und stilisierte Motive.
Ab Mitte des 19. Jahrhunderts wuchs das Interesse am japanischen Stil
zu einem eigenständigen Bereich, da er sich durch unverwechselbare Merkmale
und eigene Ästhetik auszeichnete. Bekannt als Japonismus beeinflusste die
japanische Kultur Design und Kunst auch noch im 20. Jahrhundert, z. B. den
Impressionismus in Europa.

IKONISCHE KLEIDUNG
Traditionelle asiatische Kleidungsstücke haben eine futuristische Note, obwohl
sie auf jahrhundertealte Bräuche zurückgehen – und ihre minimaoistischen
Formen bieten sich Designern an, sie neu zu interpretieren.

Der japanische Kimono ist ein klassisches Kleidungsstück; gewickelt, in Lagen
um den Körper drapiert und von einer breiten Schärpe gehalten, die unter der
Bezeichnung Obi bekannt ist.

Das Cheongsam, das traditionelle chinesische Kleidungsstück, ist nicht weniger
typisch und einflussreich. Es zeichnet sich durch Körperbetonung, Schlitze an
den Seiten und einen eleganten, hochgeschlossenen Mandarinkragen aus.

In Südkorea wird die traditionelle Tracht Hanbok genannt. Sie ist bekannt für ihre
einfache, klare Linienführung, ihren Umfang und die satten Farben.

EMBLEME UND VERZIERUNGEN
Drucke, Falten, Motive und leuchtende Farben prägen traditionelle Kleidung,
Design und Kunst in Asien.

Zu den traditionellen Motiven gehören abstrakte geometrische Muster,
fächerartige Formen und Blumen.

Die Lotosblume wird im Buddhismus mit Reinheit und spirituellem Erwachen
verbunden. Die Kirschblüte, eines der nationalen Symbole Japans, symbolisiert
dort Wolken, das Schicksal und die Vergänglichkeit des Lebens, weil sie nur
für eine kurze Zeit blüht.

Dekorative Faltfächer wurden in Japan von Adligen und den Samurai als
Statussymbole benutzt. Es heißt, sie seien Glücksbringer, die Großzügigkeit
darstellen. Die japanische Kunst des Origami, bei der ein Blatt Papier durch
kluges Falten in dreidimensionale Figuren verwandelt wird, spiegelt sich im
Kimono wider und hat Architektur, Mode, Produktdesign, Inneneinrichtungen
und Stoffdrucke inspiriert.
Rote Farbtöne sind immer noch sehr beliebt; sie werden in der chinesischen
Kultur mit Sommer, Glück und Freude, in Japan mit der aufgehenden Sonne
und in Südkorea mit Leidenschaft assoziiert.

MODERNE EINFLÜSSE
Über die Jahre haben viele Modedesigner traditionelle asiatische Stile auf ihre
eigene Weise interpretiert.

Der japanische Modedesigner Issey Miyake ist der Pionier des strukturellen
Minimalismus der 1980er-Jahre, welcher durch frische, technoide Designs mit
Textilfalten und origamiartigen Formen gekennzeichnet ist.

Der vor einigen Jahren verstorbene britische Modedesigner Alexander McQueen
verwendete auch regelmäßig asiatische Drucke und japanische Kimonos in seinen
Kollektionen. Sarah Burton, Kreativdirektorin bei Alexander McQueen, führt diese
Ausrichtung auf eine weichere, romantischere Weise fort, mit kirschblütenartig
abgestuften Chiffonkleidern und -röcken.
Eine Neubelebung traditioneller chinesischer Kleidung geht von dem Label
Shanghai Tang aus, das dafür bekannt ist, zeitgemäße Stile mit Modeeinflüssen aus
dem China der 1920er- und 1930er-Jahre zu kombinieren.

Andere asiatische Label, die der Modeindustrie neue Impulse geben, sind Kenzo,
Uniqlo, Vivienne Tam, Jason Wu und die japanische Herrenmodemarke Comme des
Garçons.

EHRUNGEN VON MODE UND BERÜHMTHEITEN
„China: Through the Looking Glass“ (China: Hinter den Spiegeln) war das Thema der
Met Gala 2015, einer jährlichen Spendengala für das Metropolitan Museum of Art’s
Costume Institute, und auch der Name der Costume Institute Ausstellung.
BIS ZUM DESIGN
Das Charm Orientzauber betört durch ein innovatives Zusammenspiel von aufwendiger Handwerkskunst und stilisierten Linien. Seine vom Art déco inspirierten origamiartigen Details in Kombination mit offen gearbeiteten Formen und klaren Steinen erzeugen einen künstlerischen, dreidimensionalen Effekt.
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FOTOS Shutterstock und AllOverPress
SILK JUMPSUIT Thi Thao $450/€402
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